Die Legionärskrankheit

Die Legionärskrankheit ist einer Lungenentzündung ähnlich und wird deshalb oft nicht erkannt.

Was ist die Legionärskrankheit?

Und woher kommt der Name? Wie kann man sich damit infizieren und wie sind die Heilungschancen?

Die Legionärskrankheit ist eine durch Bakterien (Legionellen) ausgelöste Infektionserkrankung.

Geschichte der Legionärskrankheit:

Der Name „Legionärskrankheit“ entstand 1974 in den USA. Dort erkrankten bei einem Legionärstreffen die Teilnehmer an einer schweren Lungenentzündung (Legionellose). Weil man zunächst nicht wusste, an was alle zugleich erkrankt waren, nannte man es „Legionärskrankheit“. Der Name war geboren.

Als Erreger wurde 1978 die Legionella pneumophila identifiziert. Dieses Bakterium hatte sich in der vernachlässigten Klimaanlange des Hotels, in dem das Treffen stattgefunden hat, eingenistet und wurde über diesen Weg durch die Luft freigesetzt.

Heute weiß man mehr über diese Erkrankung.

Infektionsweg der Legionärskrankheit:

Die Übertragung der Legionärskrankheit geschieht über die Luft, genauer gesagt durch einatmen. Gefährlich ist der Wassernebel, der beispielsweise bei Benutzung eines Wasserhahns mit Perlator, beim Duschen oder durch schlecht gewartete Klimaanlagen entsteht. Dieses Aerosol besteht aus kleinsten, lungengängigen Wassertröpfchen, mit denen die Legionellen in die Lunge gelangen können.

Das Bakterium nistet sich in Wasserspeichern, Rohren oder Klimaanlagen ein, welche Temperaturen zwischen 20 und 50 °C aufweisen.

Risikogruppen - Wer ist gefährdet?:

Vor allem ältere Personen und bereits immungeschwächte Patienten gelten als Hauptrisikogruppe. Aber auch Raucher gelten als stark gefährdet, da Rauchen die Abwehrfunktion der Lunge gegen Fremdkörper schwächt.

Symptome der Legionärskrankheit:

Bei der Legionärskrankheit treten häufig folgende Symptome auf:

Gliederschmerzen
Kopfschmerzen
Husten und Atemnot
Schmerzen in der Brust
Schüttelfrost
hohes Fieber und Herzrasen
sowie teilweise Bauchschmerzen,
Durchfall und Erbrechen.

Der Nachweis der Legionärskrankheit erfolgt im Urin, 24 Stunden nach der Ansteckung.


Weil diese Krankheit so gefährlich ist, gilt sie als meldepflichtig.

Der Grund für die Meldepflicht liegt in nachfolgenden Daten:
Bei gesunden Menschen können bis zu zehn Prozent der Erkrankten sterben.
Von Personen mit bereits einer Herz- oder Lungenerkrankungen sterben rund 80 Prozent.

Heilbarkeit:

Heilbar ist die Legionärskrankheit durch Antibiotika, jedoch mit dem Risiko Resistenzen zu erzeugen. Oft wird die Erkrankung nicht oder erst zu spät erkannt, weil sie rein symptomatisch ähnlich einer Lungenentzündung erscheint. Diese Verwechslungsgefahr wird für viele Patienten zur tödlichen Gefahr.

Fazit:

Man muss Mittel und Wege finden, Wasserinstallationen und Klimaanlagen gegen dieses Bakterium zu schützen. Nachdem es sich zumeist um Trinkwasser handelt, sollte auf den Einsatz chemischer Mittel, wie Chlor oder Chlordioxid verzichtet werden. Auch Biozide sind oft nicht ratsam, da sich die Legionella Pneumophila durch ihren natürlichen Biofilm dagegen schützen kann. Ebenfalls muss die Substitutionspflicht von Unternehmen bei der Auswahl der richtigen Stoffe beachtet werden.

Benötigt werden Desinfektionsmittel, welche die menschliche Gesundheit nicht schädigen, Legionellen und andere Bakterien sicher abtöten, keine Gefahrstoffe sind und zusätzlich Biofilm abbauen können. Das beste Mittel hierfür ist DESOLYT®.

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