Substitutionspflicht von Gefahrstoffen

Seit 2012 gilt die Substitutionspflicht für Arbeitgeber

In der seit 2012 für alle Unternehmen geltenden Gefahrstoffverordnung wird die Substitutionspflicht gefordert.

Substitution ist der Ersatz von Gefahrstoffen durch weniger gefährlichere Stoffe.

Folgende Vorgehensweise wird beschrieben:

Vor jeder Aufnahme von Tätigkeiten, bei denen ein Gefahrstoff zum Einsatz kommt, muss zwingend eine Gefährdungsbeurteilung durchgeführt werden.
Im Rahmen dieser Gefährdungsbeurteilung muss auch immer eine Substitutionsprüfung erfolgen.
Die Substitutionsprüfung ist schriftlich zu dokumentieren.

Wenn ein Unternehmen Gefahrstoffe verwendet, mit denen Mitarbeiter in Kontakt kommen können, so hat der Arbeitgeber nach §6 der Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) eine Substitutionsprüfung vorzunehmen. Kann ein weniger gefährlicher oder sogar ungefährlicher Stoff verwendet werden, so muss dieser verpflichtend eingesetzt werden.

Im Laufe der letzten Jahre hat dies dazu geführt, dass einige Produkte vom Markt verschwunden sind, welche zwar wirksam aber auch schädlich für Mensch und Tier waren. Es ist im Interesse eines jeden verantwortungsvollen Arbeitgebers, sich um die Gesundheit seiner Mitarbeiter zu sorgen und mögliche Gefährdungen zu vermeiden.

Dies betrifft nicht nur den Einsatz von Gefahrstoffen, sondern generell die Vermeidung von Gefahren (HSE).

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