Die Anzahl der positiven Befunde auf Legionellen bei Trinkwasseruntersuchungen in und um München steigt kontinuierlich an. Aber woran liegt das?

Duschverbot wegen Legionellen?

Seit Anfang 2013 ist die Beprobung des Trinkwassers auf Keime und Bakterien auch für Häuser und Wohnungen in Deutschland gesetzlich vorgeschrieben.

Dabei werden immer häufiger überhöhte Werte verschiedener Krankheitserreger im Trinkwasser nachgewiesen.

 

Seit vielen Jahren lernen die Deutschen, dass Wassersparen angeblich sinnvoll und wichtig ist. Doch wie steht es um die Wasserhygiene in den Leitungsnetzen, wenn zu viel Wasser gespart wird?

Durch Ultrafiltration werden Erreger und Schmutzpartikel mechanisch aus dem Wasser entfernt. Die Module bestehen aus gebündelten, an beiden Enden in Hüllrohre eingegossene, schlauchförmige Membranen. Die Porenweite der Membran beträgt 0,01 bis 0,05 µm.

Legionellen werden bei Temperaturen von mehr als 70°C abgetötet. Zur Durchführung einer thermischen Desinfektion heizt man den Warmwasserbereiter auf Temperaturen von über 70° C auf...

Eine permanente chemische Desinfektion kann nur mit den dafür zugelassenen Chemikalien durchgeführt werden. Dabei sind die jeweils gültigen Grenzwerte und die Bildung von Desinfektionsnebenprodukten zu beachten.

Chlodioxid ist gasförmig und muss vor Ort hergestellt werden. Es ist instabil, sehr giftig und nicht lagerfähig. Um die Explosionsgefahr zu verringern wird es als wässrige verdünnte Lösung eingesetzt...

Bei der Desinfektion durch UV Strahlen wird das Wasser an einer Strahlenquelle vorbeigeleitet. Theoretisch reicht die UV Strahlung aus, die im Wasser befindlichen Bakterien zu zerstören...