Duschverbot wegen Legionellen in immer mehr Gebäuden in München und Umgebung.

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Seit 2013 gilt für die meisten Gebäude in Deutschland (außer selbstbewohnte Ein- und Zweifamilienhäuser ohne Vermietung) eine gesetzliche Pflicht zur Untersuchung des Trinkwassers auf Legionellen.

In immer mehr Gebäuden werden hierbei die Erreger der gefährlichen Legionärskrankheit im Trinkwasser nachgewiesen.

Oft nehmen Eigentümer und Verwalter die Ergebnisse, bei denen eine geringe Kontamination mit Legionellen nachgewiesen wird, zunächst nicht ernst genug.

Es wird versucht, durch temporäre Abhilfemaßnahmen wie Anlagenspülung oder thermische Desinfektionen das Problem in den Griff zu bekommen. In fast allen Fällen bleiben diese Maßnahmen auf Dauer aber erfolglos.

Das liegt daran, dass die eigentliche Ursache der Kontamination, der in allen Wasserleitungen vorkommende Biofilm, von diesen Maßnahmen nicht entfernt wird. Lediglich die frei im Wasser befindlichen Bakterien werden abgetötet.

Die Mehrzahl der Keime überlebt den "Angriff" gut geschützt im Algenteppich, vermehrt sich immer weiter und führt spätestens bei der zweiten Nachuntersuchung zu deutlich höheren Ergebnissen als vorher.

Logische Konsequenz: Nur wenn der Biofilm entfernt wird, kann eine Wasserinstallation wieder einwandfreies Trinkwasser liefern...

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